Startseite

Stammbaum
Stammbaum 2
Familienbilder
Personen

Briefe und Dokumente

Namen
Orte
Spuren
Alte Adressen
Seitenlinien






 

 

 

 


Zuletzt bearbeitet:
04.03.2007

 


Angela "Gela" Sowada

*13.5.1896
+März 1986



Tochter von Theodor Adalbert Sowada und dessen erster Frau Agatha Dorothea Drewniok. Ältere Schwester von Amalie Sowada, vermutlich jünger als Richard Sowada.

Nach dem Tod ihrer Mutter und der erneuten Heirat des Vaters arbeitete Angela Sowada vor allem als Haushaltshilfe im eigenen Elternhaus. Ihre Stiefmutter Mathilde Pawellek behandelte die Kinder aus der ersten Ehe ihres Mannes schlecht. Der Vater besaß eine elektrische Heißmangel, die als Erbe und Erwerbsquelle für die Tochter gedacht war. Im Adressbuch von Gleiwitz von 1936 ist Angela bereits als "Drehrollenbesitzerin" eingetragen.

Nach dem Krieg wurde Angela Sowada von Polen verschleppt, kehrte aber nach einem halben Jahr ins Elternhaus zurück, wo außer ihr noch die Eltern und die jüngere Halbschwester Ruth lebte. Sie pflegte bis zu deren Tod im Dezember 1947 die an Diabetes schwer erkrankte und erblindete Stiefmutter. Der Vater starb 1949 (Testament vom 14.7.1949). Angela erbt den väterlichen Hof.



Anfang der Fünfziger Jahre holte der aus russischer Gefangenschaft nach Leipzig entlassene Hubert Guttmann seine Frau Ruth Sowada, die gemeinsamen Kinder und deren Halbschwester Angela in die DDR.  Dort lebt sie bei der Halbschwester und deren Mann und führt wie zuvor in Gleiwitz den Haushalt.

1957 besucht sie ihre Schwester Amalie, die 1954, vor dem Bau der Mauer zusammen mit ihrer Familie in die BRD, nach Bad Godesberg übersiedelt ist und bleibt auf Vorschlag von Amalie, aber zum Verdruss von deren Ehemann Karl, dort und lebt nun im Haushalt von Schwester Amalie.

Später zieht sie in ein Altenheim um und stirbt Mitte der Achtziger im Altenheim in Wachtberg-Berkum.