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Zuletzt bearbeitet
10.05.2005
 

Orte


Großblatt Gleiwitz (Bild groß)

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Gleiwitz

Kreisstadt in der früheren Provinz Oberschlesien, Regierungsbezirk Kattowitz; heute Gliwice, Stadtkreis und Kreisstadt in der Woiwodschaft Slaskie (Oberschlesien, Hauptstadt Katowice), Polen. Im Jahre 1276 gründete Herzog Wladislaw von Oppeln am Südrand des schlesischen Muschelkalkrückens eine Gruppe von Waldhufendörfern. Im selben Jahr wurde die civitas Gleiwitz beurkundet.

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Ostroppa (Stroppendorf)

Dorf bei Gleiwitz, später eingemeindet.


Ostroppa

"Die ersten Siedler sind wahrscheinlich aus dem Süd-Osten Europas in Ostroppa (Stroppendorf) sesshaft geworden. Sie lebten vom Fischfang, (die Wiesen waren Teiche), der Jagd- und Feld -Wiesenwirtschaft. Der Name des Dorfes (Ostroppa) und des Flusses (Ostroppka, deren Quelle sich bei Cygan befindet) beziehen sich wahrscheinlich auf die Achsenfährte (Pferdewagenspur) die von Gleiwitz (Chlewice) nach Ratibor durchs Dorf führte. (Das Wort Ostroppa zerlegt aus dem Slawischen Os = Achse und troppa = Fährte)

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Kattowitz

Kreisstadt in der früheren Provinz Schlesien/Oberschlesien, Regierungsbezirk Oppeln; heute Katowice, Hauptstadt der Woiwodschaft Slaskie (Oberschlesien), Polen. Sie wurde um 1598 als Gärtnersiedlung gegründet und erhielt 1865 Stadtrecht. In jenem Jahr hatte der Ort 4 815 Einwohner. Die Entwicklung zur Industriesiedlung begann in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit dem Ausbau von Hüttenwerken und Gruben. Gleichzeitig begann auch der Zustrom von Beamten und Handwerkern. 1865 wurde der Ort aus der polnischen Gemeinde Bogucice ausgegliedert und wurde deutsche Stadt. Sie gehörte nach dem Ersten Weltkrieg zum Abstimmungsgebiet in Oberschlesien und kam 1922 aufgrund eines Völkerbundbeschlusses an Polen. 1953-1956 trug die im Zweiten Weltkrieg kaum zerstörte Stadt den Namen "Stalinogród". Das Stadtbild wird von Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert geprägt. Kattowitz ist katholischer Bischofssitz und hat zahlreiche wissenschaftliche Einrichtungen, wie die Schlesische Universität (1968 gegründet), Akademien für Ökonomie, Medizin, Musik und Sport, vier Theater, ein Planetarium, einen Zoologischen Garten sowie einen Rundfunk- und Fernsehsender. Kattowitz ist Zentrum des Oberschlesischen Industriegebiets mit Steinkohlenbergbau, Eisen- und Zinkhütten, Maschinenbau (besonders Werkzeug-, Bergbau- und Hüttenmaschinen), chemischer, elektrotechnischer und Druckindustrie. Katowice hat 349 900 Einwohner (1997).
 

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Eichenau OS

Kreis Kattowitz, Dabrowka Mala (heute: Stadtteil von Kattowice:
Eichenau, als Kleindombrowska, Ort in der früheren Provinz Schlesien/Oberschlesien, Regierungsbezirk Oppeln, Kreis Kattowitz; nach dem Ersten Weltkrieg kam der Ort zu Polen, damals Dabrówka Mala, Woiwodschaft Katowice. 1939, nach der Besetzung durch Deutschland, wurde der Ort in Eichenau umbenannt; seit 1960 als Katowice-Mala Dabrówka Teil der Hauptstadt der Woiwodschaft Slaskie (Oberschlesien), Polen. Diese Region nahm erst mit der um 1800 einsetzenden industriellen Entwicklung ihren Aufschwung. Sie kam im Ergebnis des Ersten Weltkrieges nach einer Volksabstimmung 1922 an Polen.

Quellen: Straßenverzeichnis www.berlingeschichte.de

 

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Alt Rosenberg [Stare Olesno]

Ortsbezeichnungen: Rosenberg villa(1372), Rosenberg antiqua(1439), Alt Rosenberg(1936), Stare Olesno(heute).
Dorf u. Gut
Einwohner:

Jahr Bezug Kath. Ev. Jüd. Gesamt
1840 Dorf u. Gut 254 60 6 320
1905 Dorf u. Gut - - - 352

2 Vorwerke, kath. Schule, 2 Wassermühlen, Jägermühle, Brau- u. Brennerei sowie Ziegelei. 40 Häuser. Gottesdienst in der Tochterkirche zu Alt Rosenberg.(1840)
Bibliographie: Langer, Joseph: Die Stärkefabrik in Alt Rosenberg. In: Heimatkalender d. Krs. Rosenberg. Jg.10 1935 S. 93-95. Nachweis aus: Bellée Seite 406
Ev. Bankau [Bakow]  (1840 )   Ev. Rosenberg [Olesno]  (1905 )
Kath. Rosenberg [Olesno]  (1840 , 1905 )
St. Alt Rosenberg [Stare Olesno]  (1905 )
Beachte hier auch Kirchenspiel: Alt Rosenberg [Stare Olesno]
Quellenangabe: Korn, 1908 S. 233; Knie, 1845 S. 556.
Grafik

Informationen und Links über Alt Rosenberg aus:

http://www.genealogienetz.de/

11. Mai 1921
In Alt Rosenberg wird der örtliche Pfarrer Franz Marx in seinem Pfarrhaus von Aufständischen ermordet.


Der Bahnhof von Stare Olesno, heute. An das alte Wartehaus wurde eine Bahnwärterhaus angebaut


Das alte Wartehaus. Im Innern steht noch eine Bank. Die Wände sind beschmiert und Müll lieht herum. Der Bahnhof ist aber noch in Betrieb.

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Schönwald
(Bojków, Kr. Tost-Gleiwitz/Gleiwitz)

1263 beauftragte der Abt des Zisterzienserkl. => (Groß)Rauden den Mrocko v. Pogarell, der sich auch anderwärts als Großlokationsunternehmer betätigte, mit der Besiedlung eines 100 Hifen großen Waldes bei "Boycou". Mrocko wieder betraute 1269 einen Schulzen Heinrich mit der Anlegung eines Dorfes von 50 fränk. Hufen dieses Waldes. So entstand Schönwald s. Gleiwitz, ein vollkommen reines Waldhufendorf von regelmäßig-rechteckigem Umriss. Seine Gemarkung von 2349 ha entspricht genau 100 fränk. Hufen; der Siedl.-Auftrag muss also nachträglich erweitert worden sein. - Schönwald gehörte damals zu einer größeren deutschen Siedlungsgruppe um Gleiwitz. Noch 1532 waren nach den Bauernnamen Schönwald, Richtersdorf, Trynek, und Ostroppa deutsch, Koslow hatte eine deutsche Minderheit. Auch für das benachbarte Deutsch Zernitz belegt der Name ursprüngliches Deutschtum. Schönwald hat als einziges Dorf dieser Gruppe die sprachliche Polonisierung abgewehrt und blieb jahrhundertelang als isolierte deutsche Sprachinsel mit altertümlicher schlesischer Mundart bestehen. Im 19. Jh. wurden die Schönwälder in der Gleiwitzer Industrie tätig, das Dorf gewann durch Teilung der Hausstellen und seine Bauweise ein städtisches Gepräge und wuchs erheblich an Einwohnerzahl (1905: 3618). Dabei bewahrte es aber das alte Volksgut, vor allem in der Frauentracht.

[aus "Handbuch der historischen Stätten, Schlesien", Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1977(1)]

Mehr über Schönwald bei Swonke


 

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Zwickau

Industriestadt bei Dresden


Zwickau 1840